Archiv für September 2011

Pressemitteilung: Errichtung von Denkmal und Schweigeminute von Naziparolen gestoert – 300 bei Demonstration der Initiative Pogrom 91

(Die Demonstration fand am 17.September statt)
An der heutigen Demonstration der Initiative „Pogrom 91“ in Erinnerung an das rassistische Pogrom von Hoyerswerda im September 1991 nahmen 300 Menschen teil. Im Verlauf der Demonstration wurde ein Denkmal vor dem ehemaligen VertragsarbeiterInnenwohnheim aufgestellt, welches 1991 angegriffen wurde. Mit einem Trauerkranz und einer Schweigeminute wurde Mike Zerna und Waltraud Scheffler gedacht, die Anfang der 1990er Jahre in der Region von Nazis ermordet wurden. (mehr…)

Antiziganistische Pogrome in Tschechien

Break the silence Aktion
In den letzten Wochen kam es in mehreren kleinen Orten im Norden Tschechiens an der Grenze von Deutschland und Polen zu Angriffen undHetzjagden auf Roma. Am Samstag liefen mehrere hundert gewaltbereite Neonazis durch die Straßen. (mehr…)

Pogromstimmung gegen Minderheit

Von Maik Baumgärtner/Andrea Röpke 12.09.2011
Abgeschrieben von blick nach rechts: http://www.bnr.de/

Über 1000 Neonazis und Bürger/innen haben am Wochenende im Norden der Tschechischen Republik gegen Angehörige der Roma protestiert. Dabei kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei. (mehr…)

Rassistische Hetze Tschechische Neonazis demonstrieren in Nordböhmen gegen Roma

12.09.2011
Abgeschrieben von der Jungen Welt Von Carmela Negrete, Novy Bor
Für den Wirt des Restaurants am malerischen Markt im tschechischen Rumburk, wenige Kilometer hinter der deutschen Grenze, ist schon die Frage eine Zumutung. »Nein, Zigeuner bekommen bei mir nichts«, sagt er jedem, der sich nach den in der Stadt lebenden Roma erkundigt. (mehr…)

Aufruf zum antifaschistischen Stadtspaziergang am 17. September 2011 in Gedenken an das Pogrom von Hoyerswerda

Als vor 20 Jahren, in der Woche vom 17. bis 22. September 1991, Steine und Brandflaschen auf die Unterkünfte von VertragsarbeiterInnen und Asylsuchenden in Hoyerswerda flogen, haben viele BürgerInnen applaudiert. Mehrere hundert Menschen belagerten die Wohnheime fünf Tage lang, skandierten rassistische Parolen und versetzten die BewohnerInnen in Angst und Schrecken. Die Polizei sah sich nicht im Stande, diese Angriffe zu beenden. Schließlich wurden alle BewohnerInnen der Heime mit Bussen aus der Stadt evakuiert, weil ihre Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte. Der rassistische Mob hatte gesiegt. (mehr…)