Antifaschistische Demonstration durch Rostock-Lichtenhagen

Abgeschrieben von: VVN-BdA

Samstag, 25.August 2012 14.00 S-Bahn Lütten Klein

Grenzenlose Solidarität!
20 Jahre nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen. Vor 20 Jahren flackerten Bilder aus Deutschland um die Welt, die man für Vergangenheit hielt: Brennende Häuser, fliehende Menschen, ein gewalttätiger Mob, angeleitet von neofaschistischen Strippenziehern, Beifall klatschendes Publikum, verantwortungslose Verantwortliche. Eine Allianz aus staatlicher Ausländerfeindlichkeit, Medienhetze und Alltagsrassismus ließ zu, dass vietnamesische Vertragsarbeiter und Flüchtlinge, unter ihnen viele Roma, um ihr Leben fürchten mussten. (mehr…)

Rassentrennung auf Ungarisch

Abgeschrieben beim Neuen Deutschland 03.04.2912
Das Dorf Gyöngyöspata steht für die romafeindliche Politik der Regierung Orbán
Von Till Mayer
Vor einem Jahr marschierten im ungarischen Gyöngyöspata drei Wochen lang die Rechtsradikalen auf. Der Staat sah lange tatenlos zu. Er versuchte lieber, diejenigen mundtot zu machen, die dagegen aufbegehrten. Willkommen im System Orbán. Drei Menschen berichten über Rassentrennung und kontrollierte Medien. (mehr…)

Rede von Gamze Kubasik und Semiya Simsek



Leben wie ein Baum, einzeln und frei, und brüderlich wie ein Wald,
das ist unsere Sehnsucht.
(Nazım Hikmet)
Quelle: tagesschau.de

Rede von Ismail Yozgat



„Ich bin Ismail Yozgat, mein Sohn starb in meinen Armen
am 6. April 2006 im Internetcafé, wo er erschossen wurde“

Quelle: tagesschau.de

In Erinnerung an Mohammad Rahsepar – Opfer deutscher Flüchtlingspolitik

Mohammad RahseparIn der Nacht zum 29. Januar 2012 nahm sich Mohammad Rahsepar, ein Flüchtling aus dem Iran, in einer Würzburger Flüchtlingsbaracke das Leben.

Für den 13. Februar ruft „Hambastegi“, die Internationale Föderation Iranischer Flüchtlinge (IFIR), zu Protesten gegen die unmenschliche und menschenverachtende Praxis deutscher Flüchtlingspolitik. Wir dokumentieren hier den Aufruf von IFIR zur Demonstration am 13 Februar 2012 in Würzburg.

Aufruf zur Demonstration am 13 Februar 2012 in Würzburg

Wir rufen alle Menschenrechtsorganisationen, Menschenrechtler, Gewerkschaften und Parteien auf, sich an dieser Demonstration zu beteiligen.

Die Flüchtlingsgesetze der deutschen Politik haben noch einmal ein Opfer Verursacht!!!
Moammad Rahsepar ein Exiliraner, der gerade 29 Jahre alt war hat sich am 29.01.12 in ihrem Zimmer in einem Würzbürger Asylbewerber-Unterkunft das leben genommen. Er war 2011 aus dem Iran geflüchtet, weil er dort unter Druck geraten war, nachdem er sich als Polizist geweigert hatte, auf Demonstranten einzuschlagen. Nach seiner Flucht nach Deutschland lebte er zunächst einen Monat im Auffanglager Zirndorf und weitere sieben Monate in der Würzburger Kaserne. Unter den katastrophalen Zuständen in Würzburg verschärften sich die psychischen Probleme, der er darunter litt, dass er Frau und Kind im Iran zurücklassen musste. Vor allem setzte ihm zu, dass viele Flüchtlinge schon seit Jahren ohne jegliche Perspektive in dem Lager leben mussten. In der Nacht zum 29. Januar setzte er seinem Leben ein Ende, indem er sich erhängte.

Asylbewerber leben in ungeeigneten und überfüllten Unterkünften und erhalten unzureichende Sozialleistungen und mangelhafte medizinische und therapeutische Versorgung. Die deutsche Flüchtlingspolitik ist ein Skandal, die nicht weiter hingenommen werden kann!

Die unmenschliche Abschreckungspolitik muss aufhören!
Es ist Zeit unsere Empörung auf der Straße zu zeigen, um diese unmenschliche und
menschenverachtende Praxis zu beenden.

Wir rufen alle Menschenrechtsorganisationen und freiheitsliebende Menschen auf am Montag,
Wann: 13.02.12 um 14:00 Uhr
Wo: am Sternplatz (vor dem Brunnen)
An dieser Protestaktion teilzunehmen.

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Die ARD-Sendung „Monitor“ berichtete am 15. September 2011 über die Zustände in dem besagten Heim. Den Beitrag kann man sich hier ansehen.